Konzept
Kampfkunst mit Herz
Was bedeutet Martial Hearts?
Mit Herz und Verstand
Wer eine Kampfkunst praktiziert tut das mit Leidenschaft und Liebe zurSache. Dabei ist es egal, ob es sich um waffenlose oder bewaffnete,ruhige oder dynamische, asiatische oder brasilianische Variante handelt.Was uns eint ist, dass wir es mit Herz machen.
Für ein ganzes Wochenende findet in Siegen das ein Festival der Kampfkunst statt.Die Trainings sind bewusst für alleFähigkeiten-Level geeignet, denn das Erweitern des Horizonts steht im Vordergrund und wir können alle voneinander lernen.
Jedes Jahr werden die überschüssigen Gelder für einen guten Zweck gespendet. Wir folgen der Kampfkunst-Idee von "sich stark machen, um für andere stark zu sein".


Der Grundgedanke jeder Kampfkunst
Budo als lebenslange Aufgabe
„Das Erlernen einer Budo-Kunst ist eine lebenslange Aufgabe. Dabei geht es nicht darum wer der Schnellste, der Stärkste oder Klügste ist, sondern darum, in allem was man tut sein Bestes zu geben und unermüdlich an sich zu arbeiten. Das oberste Ziel ist es zu erschaffen und nicht zu zerstören. Dabei fördert es die Entwicklung einer körperlich und geistig ausgeglichenen Persönlichkeit. Jegliches Ungleichgewicht wird vermieden. Konzentration und Ausdauer, die Fähigkeit sich und seine Gedanken zu kontrollieren, Angst und Erschöpfung zu überwinden sind wichtige Bestandteile der Schulung von Körper und Geist. Ob wir Anfänger sind oder Meister. Das kontinuierliche Zusammenspiel zwischen Körper und Geist und die daraus resultierende Gesundheit ist eine lebenslange Aufgabe.“
Kwon, Jae-Hwa (7. Dan, Taekwon-Do)

Das Martial Hearts Konzept
Sich für andere Stark machen
Dies ist keine Sache, die man mit einem Mitgliedsbeitrag kaufen kann, mit einem weißen Anzug automatisch bekommt, oder die man mit einem Gürtelgrad magischer-weise erreicht. Wir trainieren, damit wir gesund genug bleiben, um weiter trainieren zu können.
Für Taekwon-Do Meister Kwon,Jae-Hwa war es immer die Zen-Kunst der Selbstverteidigung, nicht die brutale Gewalt zum Schaden anderer. Körperbeherrschung, Achtsamkeit und mentale Stärke spielen eine viel größere Rolle, als jede Form von nutzloser Auseinandersetzung. Es geht um den Anspruch des Einzelnen, unermüdlich an sich zu arbeiten. Wenn wir gut geworden sind, dann können wir unser Können nutzen, um uns für andere einzusetzen.
Martial Hearts als Idee bedeutet, sich stark zu machen um für andere stark zu sein. Diese Idee verfolgen wir, indem wir unsere Freude am Training nutzen, um andere zu unterstützen, die nach der gleichen Idee handeln. Nicht alle in der Gesellschaft haben die Möglichkeit auf geregeltes Training, ein harmonisches Zuhause, einen gewaltlosen Umgang. Es gilt, sich für diese Menschen einzusetzen und sie nach bestem Wissen und Gewissen auf ihrem Weg zu unterstützen.
Daher spenden wir jedes Mal an eine andere Organisation, die nach den gleichen Prinzipien handelt: Die Idee, für andere stark zu sein ist nämlich nicht an einen weißen Anzug gebunden. Wir setzen uns bewusst für andere ein, deren Leben ungewollte Wendungen von Gewalt, Vernachlässigung oder Missbrauch genommen hat. Sie bietet Kampfkunst (direkt, oder indirekt) eine Stütze für diejenigen, die sich gerade nicht selbst stützen können. So wie wir, wenn wir Gemeinschaft, Respekt und Miteinander fördern und weitergeben.
Das Erlernen einer Budo-Kunst ist eine lebenslange Aufgabe, der Weg ein guter Mensch zu sein auch. – Die Kampfkunst ist unsere Art, diesem Weg gerecht zu werden.
Organisation

Schule für traditionelles Taekwon-Do
Organisator des Festivals ist die Schule für traditionelles Taekwon-Do in Siegen Weidenau. Dort wird seit 2018 kontaktloses Taekwon-Do nach der Methode von Kwon, Jae-Hwa gelehrt. Dieser brachte in seine Trainingsphilosophie stets die unermüdliche Arbeit des Einzelnen ein und ermutigte seine Schüler, den Weg der Kampfkunst hin zu einem selbstbewussten Einsatz für sich und andere zu gehen.
Daher fokussiert sich das Training in Siegen auf die Entwicklung von Charakter und Persönlichkeit, ebenso wie auf Respekt, Hilfsbereitschaft und Gemeinschaft.
Mehr unter: www.tkd-siegen.de

Max Schlechtinger
Max Schlechtinger trainiert Taekwon-Do seit er etwa sechseinhalb Jahre alt ist. Damals war es die Neugierde dessen „was Papa so macht“ und später war es Leidenschaft und der Drang nach Bewegung und Ausdruck. 2011 absolvierte er unter den kritischen Augen von Großmeister Kwon, Jae-Hwa die Prüfung zum Schwarzgürtel. Die damit einhergehende Berechtigung zum Trainieren von Schülern nutzte er ausgiebig für das Training der Kinder und Teenager-Gruppen im Taekwon-Do Center Niederfischbach. Mit der Prüfung zum 2. Dan im November 2014 folgte dann die nächste Stufe.
Im September 2017 begann er das Training in Siegen-Weidenau und leitete damit eine eigene Gruppe. Den Sommer 2020 verbrachte er auf dem HAEVN am MEER (Denkerhof) in Nordfriesland, um sich in Sachen Bewegung, Kampfkunst, aber auch Gesundheit und Lebensführung weiter zu bilden. Sein Wissen umfasst damit auch grundlegende Bereiche des Yoga, Qi-Gong, Iaido und Capoeira. Im Frühjahr 2022 absolvierte er die Prüfung zum 3.Dan. Die Martial Hearts Reihe startete im Frühjahr 2023 und findet seither jedes Jahr im März statt
